Der EHV überrollt Rostock in Halbzeit eins

Mit einer überragenden ersten Halbzeit (18:8) sicherte sich der EHV Aue den nächsten Auswärtssieg und feierte beim 25:20 gegen den HC Empor Rostock den elften Sieg in Folge. Was war das für eine erste Halbzeit der Auer Jungs! Das Beste was sie bisher auf die Platte gezaubert haben! Von Beginn an dominierten die Auer das Spielgeschehen in der ersten Halbzeit. Taktisch bestens eingestellt, „rührten“ die Erzgebirger „Beton“ in der Deckung an. Armis Priskus im Tor parierte die ersten sechs Bälle, die auf seinen Kasten kamen. So zog Aue frühzeitig auf 4:0 davon. Ebenfalls erst in der achten Minute gab es den ersten Treffer für die Hausherren zum 1:4. Trotz Auszeit von Rostocks Cheftrainerin der neunten Minute beim Stand von 1:6 aus Rostocker Sicht, zog Aue weiter seinen Stiefel durch und ließ erst in der 14.!!! Minute den zweiten Gegentreffer zu. Da hatten die Gäste aber bereits selbst neunmal getroffen. So stand es in der 14. Minute 9:2 für die Jungs aus dem Erzgebirge. Rostock fand nun ein wenig besser ins Spiel, aber Aue drückte weiterhin aufs Tempo und überrollte die Hansestädter in den ersten dreißig Minuten. Beim 17:7 durch Francisco Pereira in der 29. Minute war die Zehn-Tore-Führung für die Auer da. Justin Döbler mit dem 18. Treffer sicherte die hohe Führung zur Halbzeit, sodass beide Mannschaften sich mit 8:18 in die Pause verabschiedeten. Die etwa 100 mitgereisten Auer Fans rieben sich verwundert die Augen und feierten ihre Mannschaft zurecht für diese überragenden ersten 30 Minuten. Die zweite Halbzeit sollte deutlich spannender verlaufen. Es muss mächtig gerappelt haben in den altehrwürdigen Rostocker Wänden. Denn Empor ging nun deutlich aggressiver zu Werke, stellte die gewohnt starke Abwehr hin und agierte im Angriff mit dem siebenten Feldspieler.  Zwar konnte Paul Bones in der 35. Minute noch 9:19 treffen, ab da aber stellte sich eine Torflaute für die Gäste ein. Die Auer Angreifer taten sich schwer, und so zog Cheftrainer Uwe Jungandreas beim 12:19 in der 41. Minute den grünen Karton. Nur ein Treffer in elf Minuten nach Wiederanpfiff ließ den Vorsprung schmelzen. Dieudonné Mubenzem beendete mit dem 20. Treffer in der 44. Minute die Auer Durststrecke, und Robin Pfeil erhöhte beim 14:21 in der 46. Minute wieder auf sieben Tore. Eine kritische Phase mussten die Gäste noch beim 18:22 in der 51. Minute überstehen. Rostock bot sich zweimal die Chance weiter zu verkürzen, aber Armis Priskus im Auer Kasten parierte erst gegen Funke vom Siebenmeterstrich, und in der Folge in Unterzahl frei vom Kreis gegen den Ex-Auer Pechstein. Zwei Monsterparaden und enorm wichtig in dieser Phase, als das Spiel hätte nochmal kippen können. So bog Aue auf die Siegerstraße ab, mit dem Tor vom erneut starken Justin Döbler zum 23:18 und dem Treffer von Armis Priskus in den leeren Rostocker Kasten zum 24:18 (55. Minute). Rostock versuchte es noch mit einer offensiven Manndeckung, aber Justin Döbler traf vier Sekunden vor Abpfiff zum viel umjubelten 25:20 Endstand. Der Rest war pure Freude und eine ausgelassene Stimmung mit den Auer Fans. Der EHV sicherte sich mit dem elften Sieg in Folge den zweiten Tabellenplatz und will diesen im nächsten Heimspiel am kommenden Sonnabend, den 14.  März 2026, um 18:00 Uhr gegen den Stralsunder HV weiter festigen. Karten gibt es wie gewohnt im Ticketshop unter www.ehv-aue.de und ab 17:00 Uhr an der Abendkasse der Erzgebirgshalle. 

Zuschauer:                        807 

Zeitstrafen:                       Aue                     4 (Ala I Sanchez, Roch, Pereira 2) 

                                           Eider Harde        0

Aufstellung:                     Tor: Priskus (60 Minuten, 10 Paraden, 1 Tor), Mohs (bei einem Siebenmeter)  

Döbler 8, Pereira 4/2, Bones 4, Pfeil 4, Roch 2, Mubenzem 2, Ala I Sanchez, J.Swat, Paraschiv, Lange, Löpp

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