Heute hat unsere Christa Jurke Geburtstag. Und die ersten Gratulanten sind unsere Spieler sowie der gesamte Verein. Denn all die wissen was sie an "Ihrer Christa" haben.
Ein Handballspiel ohne Christa, unvorstellbar !
Wir alle wünschen dir liebe Christa, alles erdenklich Gute, viel Gesundheit und noch so viel Power wie in all den Jahren zuvor.
Deine EHV Familie

Die Chemnitzer Morgenpost mit einer Nachlese zum Spiel gegen Bietigheim

Am Ende war kein Henkel dran. Absteiger Bietigheim war zu clever, zu stark besetzt. Trotz allen Willens konnte der EHV nichts ausrichten, verlor am Freitag seine Partie mit 26:31. Klar ist, Aue muss seine Punkte woanders holen, nächste Woche in Krefeld zum Beispiel. Trainer und Spieler waren zwiegespalten. Sie haben nämlich gesehen, dass die Erzgebirger auch gegen solche Teams mithalten können. „Wenn wir nicht nur zehn Minuten voll dagegenhalten, sondern 60. Wir müssen jede Sekunde alles geben, alles reinwerfen. Wir müssen daran anknüpfen, wie wir in der Anfangsphase gespielt haben. Nur dann können wir gewinnen“, sagte Kapitän Kevin Roch nach der Partie. In den Anfangsminuten haben die Auer den Gast nämlich komplett auf links gedreht, da lief alles. 8:2 hieß es nach zehn Minuten. „Da war ich auch stolz darauf. Kompliment an das Team, wie es das umgesetzt hat“, lobte Trainer Stephan Swat. Doch eine Auszeit der Schwaben und das Kartenhaus fiel ein. „Wir haben es nicht mehr geschafft, die einfachen Bälle zu verhindern und selbst zu verwerten, sind nicht mehr ins Umschaltspiel gekommen“, so der Coach. Und hinten war die Abwehr nicht mehr konsequent. Ein 6:0-Lauf von Bietigheim und kurz vor der Pause noch ein 4:0 - das war es schon fast zur Pause. „Wir werten das aus und holen in Krefeld hoffentlich unseren ersten Auswärtssieg.“ nahro

Die Chemnitzer Morgenpost mit dem Spielbericht

Die nächste Überraschung blieb aus!
Der EHV verlor vor 1237 Zuschauern in eigener Halle mit 26:31 (12:14) gegen Absteiger SG BBM Bietigheim. Es war mehr drin, das zeigten die ersten zehn Minuten. In den verbleibenden 50 Minuten kam Aue nicht an sein volles Leistungsvermögen heran. Handball ist manchmal ein komischer Sport. Wer zur Pause kam und auf die Anzeigetafel schaute, sagte: Ja, war zu erwarten. Der haushohe Favorit aus Bietigheim führte mit 14:12. Aber hier war nix normal. Zehn Minuten spielte Aue wie im Rausch, führte 8:2 und den Gegner vor. Ein Wutausbruch und eine Auszeit von SG-Coach Hannes Jonsson änderten alles. Ab da hatte der EHV nix mehr zu bestellen. Vom Traum zum Albtraum dauerte es sieben Minuten, da glich der Gast zum 8:8 (17.) aus, wenig später stand es 10:14 (24.) aus Sicht der Gastgeber. Weder der zuletzt so starke Adrian Kammlodt noch Kapitän Kevin Roch bekamen in dieser Phase die hohe Fehlerquote gedrosselt. In der zweiten Hälfte fehlten dem EHV schlicht und einfach die Mittel und Alternativen. Die verletzungsbedingten Ausfälle von Bengt Bornhorn am Kreis und Ladislav Brykner im Rückraum waren nicht zu kompensieren. Aue mühte sich zwar, am Willen lag es nicht, aber Bietigheim war zu abgezockt. Der Bundesliga Absteiger baute den Vorsprung immer weiter aus. Das war viel zu leicht, wie die SG-Jungs durchkamen. Als Aue beim 22:28 (55.) in dreifacher Überzahl spielte, war der Gast schon zu weit weg. Bester EHV-Werfer war Kammlodt (8). Thomas Nahrendorf



Der WochenENDspiegel mit dem Trainer-Interview der Gäste


Die Zweitliga-Handballer des EHV Aue erwarten am 13. September (19 Uhr) Bundesliga-Absteiger SG BBM Bietigheim in der Erzgebirgshalle.
Der Trainer der Gäste warnt vor einem Tollhaus! 

 

Von Sven Günther

Lößnitz. Auch wenn der Star passen muss, dürfen sich Handball-Fans auf einen Leckerbissen freuen. Der Bundesliga-Absteiger SG BBM Bietigheim wird am 13. September 19 Uhr in der Erzgebirgshalle erwartet.

Allerdings kommt Bietigheim-Bissingen-Metterzimmern ohne seinen Star: Weltmeister Michael "Mimi" Kraus wird fehlen. „Jeder hat am letzten Freitag gegen Essen gesehen, dass Mimi angeschlagen nicht die entscheidende Hilfe für uns sein kann“, wird BBM-Trainer Hannes Jón Jónsson auf der Homepage des Vereins zitiert. Der 35-jährige Spielmacher ist am Oberschenkel verletzt.

 

Dem WochenENDspiegel gab der Gästecoach dieses Interview:

 

WES: Ihr Team steht mit 2:4 Punkten im hinteren Bereich der Tabelle. Ist der Saisonstart aus Ihrer Sicht misslungen?

Jónsson: Wir sind sicherlich nicht in die Saison gestartet, wie wir es uns gewünscht und vorgenommen haben. Uns war jedoch allen klar, dass die 2. Liga kein Spaziergang werden würde und wir hatten am Anfang mit Hamm und Essen direkt zwei starke und ambitionierte Gegner. Wir haben zudem ein sehr schwieriges Auswärtsspiel gegen Konstanz gewonnen und wie die Tabelle nach drei Spieltagen aussieht, interessiert mich ehrlich gesagt wenig.

 

WES: Was sind die Gründe dafür?

Jónsson: Uns hat einfach die nötige Kampfbereitschaft gegen Hamm und Essen gefehlt, warum das so war, hat sicherlich viele Gründe. Wir arbeiten aber hart daran, das zu ändern und die Jungs zeigen im jedem Training, dass die viel mehr können als sie es in unseren beiden Heimspielen gezeigt haben.

 

WES: Bleibt das Thema Wiederaufstieg bestehen?

Jónsson: Wir haben zwei Spiele verloren und wir werden sicherlich noch mehr Niederlage erleben in dieser Saison. Aber unsere Ziele haben sich nicht geändert.

 

WES: Was erwarten Sie vom kommenden Auswärtsspiel in Aue? Der EHV hat ebenfalls 2:4 Punkte.

Jónsson: Wir spielen gegen eine gute Mannschaft mit einer tollen Halle hinter sich. Der EHV hat z.B überragend gespielt gegen Coburg und uns ist klar, dass wir 60 Minuten hart arbeiten müssen, wenn wir etwas Zählbares aus Aue mitnehmen wollen.

 

Tolle Halle? Auf der Homepage des SG BBM Bietigheim wird er konkreter: „Das ist dort noch ein bisschen verrückter als in Konstanz. An guten Tagen können die Handballfans die enge Halle im sächsischen Lößnitz in ein Tollhaus verwandeln."

 

Der EHV hofft auf einen guten Tag. Allerdings muss Trainer Stephan Swat neben den Langzeitverletzten Kevin Lux und Sebastian Paraschiv auch auf Ladislav Brykner und Bengt Bornhorn verzichten. 

Die Chemnitzer Morgenpost mit dem Vorbericht zum heutigen Spiel

SG BBM Bietigheim!
Ein Name mit Klang in der deutschen Handballwelt.
Mit viel Tragik ist der Verein im Mai aus der 1. Bundesliga abgestiegen. Und mit ihr eine Ikone des Sports: Michael Kraus. Heute gastieren die Schwaben in der Erzgebirgshalle. Anwurf ist 19 Uhr. „Mimi“ Kraus: Weltmeister 2007 mit Deutschland, Champions-League-Sieger 2013, Deutscher Meister 2011, DHB-Supercup 2010 (alles mit HSV Hamburg) und EHF-Pokal-Sieger 2016 mit Frisch Auf Göppingen - mehr geht kaum im deutschen Handball. Nun heißt die Gegenwart 2. Bundesliga. „Er war schon mal im Pokal mit Stuttgart in Aue. Es ist schön, solch verdiente Spieler bei uns zu Gast zu haben“, sagt EHV-Manager Rüdiger Jurke. Aber: Um Kraus zu bestaunen, sollte heute keiner in die Halle kommen. Die eigene Truppe soll lautstark unterstützt werden - so wie vor zwei Wochen beim Überraschungssieg gegen Coburg. „Dort müssen wir wieder hin. Das war stark. So geschlossen müssen wir wieder auftreten, anders haben wir keine Chance“, weiß Jurke. Ihm ist aber auch bewusst, Bietigheim ist schlagbar. Der Absteiger liegt hinter dem EHV in der Tabelle, hat ebenfalls zweimal verloren und einmal gewonnen. Da geht also was! nahro

Image
EHV Aue e.V.
Ringstraße 15
08294 Lößnitz
03771 54 77 6

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok