SC Magdeburg II – EHV Aue       

Freitag, 2.12.2022, 19:00 Uhr, Hermann-Gieseler-Halle Magdeburg

Keine Zeit zum Verschnaufen bleibt dem EHV Aue nach dem Sieg in Erlangen und der fast perfekten Hinrunde mit nur einem Unentschieden in Hildesheim. Die Rückrunde beginnt nahtlos mit dem nächsten Auswärtsspiel. Anpfiff in der Hermann-Gieseler-Halle (HGH) ist heute um 19:00 Uhr. Geleitet wird die Partie von den Herren Mischinger und Näther aus Naumburg und Hohenmölsen. Die Youngsters aus Magdeburg, wie die 2. Mannschaft des amtierenden Deutschen Meister genannt wird, hat, nach dem guten Saisonstart mit 10:2 Punkten, zuletzt ein wenig den Faden verloren. Mit 12:12 Punkten belegt die Mannschaft von Trainer Christoph Theuerkauf derzeit den 5. Tabellenplatz. Im letzten Spiel holten die Magdeburger Jungs mit 31:31 einen hart erkämpften Punkt im Derby gegen Bernburg. Die Auer sollten also gewarnt sein! Auch das Hinspiel war lange Zeit ausgeglichen, und beim Stand von 24:24 in der 53. Minute waren die Magdeburger Nachwuchshandballer nah dran, etwas Zählbares aus der Erzgebirgshalle mitzunehmen. Vier (!) - teilweise unnötige - Zeitstrafen gegen die Magdeburger brachten am Ende den sicheren 29:25 Sieg. Seit dem Saisonauftakt haben beide Mannschaften eine gute spielerische Entwicklung genommen, wie Cheftrainer Stephan Just feststellte. Die Magdeburger sind noch unangenehmer zu bespielen, gehen sie doch ganz nach der Magdeburger Spiel-Philosophie, sehr viel im Eins gegen Eins, um im Nahwurfbereich zu Torabschlüssen zu kommen. Gleichzeitig treten die Auer seit Saisonbeginn immer häufiger souveräner und abgeklärter in den Spielen auf und kommen nach 23:1 Punkten mit viel Selbstvertrauen nach Magdeburg. Die Mannschaft und die Trainer hätten nichts dagegen, eine ähnliche Rückrunde hinzulegen. Dafür soll im ersten Rückrundenspiel der Grundstein gelegt werden. Zu dem Spiel sind auch viele ehemalige Magdeburger Handball-Legenden aus glorreichen Tagen der 70er und 80er Jahre in die Hermann-Gieseler-Halle eingeladen. Im Rahmen der Feierlichkeiten zum 100-jährigen Bestehenden der legendären Halle mit knapp 900 Sitzplätzen, in welcher historische Eurocup-Siege gefeiert wurden, werden also viele ehemalige Weltklasse-Handballer, wie beispielsweise Ingolf Wiegert,  Platz nehmen und der nächsten Generation von Handballern zuschauen. Eine extra Portion Motivation also für die Youngsters um ihren erfolgreichsten Torschützen Tim Kloor. Ein guter Start in die Partie, wie zuletzt in Erlangen, wird von Nöten sein, um Ruhe ins Spiel zu bekommen, und vor den Augen der Magdeburger Handball-Legenden den nächsten Sieg bei der „Mission Wiederaufstieg" einzufahren. Die Trainingswoche verlief reibungslos. Alle Akteure aus dem letzten Spiel stehen dem Trainierteam zur Verfügung. Abfahrt des Mannschaftsbusses nach Magdeburg ist am heutigen Freitag um 14:00 Uhr. Wer nicht live vor Ort dabei sein kann, hat die Möglichkeit das Spiel auf www.sportdeutschland.tv zu verfolgen (Streaming-Kosten 4,50€).

HC Erlangen II – EHV Aue (13:19) 28:30

Der EHV Aue gewinnt das TOP-Spiel der 3. Liga Ost beim HC Erlangen II mit 28:30 (13:19)
Am letzten Spieltag der Hinrunde kam es zum direkten Duell Erster gegen Zweiter. Die Vorzeichen
waren klar, der Sieger der Partie darf sich „Herbstmeister“ nennen und macht einen großen Schritt in
Richtung Aufstiegsrunde. So war die Anspannung bereits vor dem Spiel auf dem Platz und den
Rängen zu spüren. Erneut hatten sich zahlreiche Fans aus dem Erzgebirge auf die gut 240 km lange
Reise gemacht, um Ihre Jungs bei der Mission Wiederaufstieg zu unterstützen.
Getragen von seinen Fans legte der Tabellenführer aus Aue eine 1. Halbzeit ganz nach dem
Geschmack seiner Anhänger hin. Die beste Halbzeit der bisherigen Saison. Nach dem Führungstreffer
für die Gastgeber durch Walz nach 39 Sekunden, übernahm der EHV das Kommando und legte ab da
einen Start-Ziel-Sieg hin. Treffer von Maximilian Lux und 2x Gansau brachten die 1:3 Führung (5.
Min). Und diese Führung gaben die Erzgebirger im gesamten Spiel nicht mehr ab. Elias Gansau
erzielte mit seinem bereits dritten Treffer in der Partie die erste 3-Tore Führung zum 3:6 (9. Min).
Ein an diesem Tag überragender Sebastian Paraschiv führte klug Regie und übernahm gerade in
schwierigen Zeitspiel- und Unterzahlsituation immer wieder Verantwortung. Beim Stand von 11:15
durch einen verwandelten Siebenmeter von Lux (24. Min) kam es zu so einer brenzligen
Unterzahlsituation. Elias Gansau erhielt seine bereits zweite 2-Minutenstrafe. Aber Sebastian
Paraschiv war es, der in Unterzahl und bei angezeigten Zeitspiel den Ball mit einem wunderschönen
Schlagwurf unter die Latte zum 11:16 hämmerte (26. Min) und kurz darauf sich auch im 1:1
durchsetzen konnte und zum 11:17 (27. Min) erhöhte. Nach einer Auszeit von Trainer Stephan Just
erhöhte Jerebie zum 11:18 (29. Min). Sieben Tore Führung und das beim Tabellenzweiten aus
Erlangen. Beim Stand von 13:19 wurden die Seiten gewechselt. Sebastian Paraschiv hatte
erheblichen Anteil an der Demonstration der Stärke in der ersten Halbzeit. Er erzielte bereits sechs
Treffer seiner insgesamt 8 Tore in diesem Spiel vor dem Pausenpfiff. Eine nahezu perfekte Halbzeit
mit gerade mal 2 Fehlwürfen und 2 Technik- und Regelfehlern von der gesamten Mannschaft.
Der EHV Aue erhöhte direkt nach der Pause durch Kevin Roch zum 13:20 (31. Min). Wer dachte, dass
Spiel sei zu diesem Zeitpunkt entschieden, hatte die Rechnung ohne die Hausherren gemacht.
Deutlich aggressiver in der Abwehr und mit ihrem gewohnten Tempospiel verkürzten die Erlangener
mit einem 4:0 Lauf bis zur 38. Minute auf 17:20. Nun war es das erwartet Spiel auf Augenhöhe und
die gut 800 Zuschauer erlebten ein wahres Spitzenspiel. Die Auer fingen sich wieder und schlugen
durch Tore von Lux und Roch zurück und erhöhten auf 17:22 (41. Min). Bis zur 51. Minute hielt der 5-
Tore Vorsprung. In der Schlussphase wurde es nochmals hektisch. Eine fünfminütige Torflaute der
Auer, jedoch auch bedingt durch nicht gegebene Siebenmeter und übersehene Stürmerfouls der bis
dahin gut leitenden Schiedsrichter, ermöglichten den Gastgeber mit einem 3:0 Lauf zum 26:28 (55.
Min) zu verkürzen. Iulian Jerebie beendete die kurze Schwächephase und traf zum 26:29 (56. Min).
Maximilian Lux erzielte das 30. und letzte Tor des Tabellenführers zum hochverdienten Sieg der Auer.
Endstand der Partie nach intensiven 60 Minuten war 28:30!
Fazit: Die beste erste Halbzeit dieser Saison legt den Grundstein für den 11. Sieg des in der Hinrunde
ungeschlagenen Tabellenführers. Sebastian Paraschiv ist stärkster Mann an diesem Abend und
wächst immer mehr in seine Führungsrolle hinein. Der Titel des Herbstmeisters ist zwar am Ende
wertlos, aber für das Selbstvertrauen enorm wichtig. Die Mannschaft hat sich in der Hinrunde von
Spiel zu Spiel gesteigert und nimmt die Favoritenrolle an und füllt diese immer mehr aus. Es ist und
bleibt ein harter Weg bis zum Ziel direkter Wiederaufstieg, aber ein gutes Stück dieses Weges ist
erfolgreich bestritten.
Statistik:
EHV Aue: Bochmann, Petursson (Tor); Lux (4/2); Bombelka; Sova (1); Slachta; Mubenzem (4); Levak (1); Paraschiv (8); Löpp; Gansau (5); Blecha; Jerebie (2), Roch (5); Planken

7-Meter:        Aue 2/3     Erlangen 2/3
Zeitstrafen:   Aue 4       Erlangen 3

Zuschauer: 800

Nächstes Spiel: Freitag, den 02. Dezember 2022, Hermann Gieseler Halle Magdeburg um 19.00 Uhr gegen Magdeburg II

HC Erlangen II – EHV Aue am Sonnabend, 26.11.2022, 20:00 Uhr, Karl-Heinz-Hiersemann-Halle Erlangen

TOP-Spiel in der 3. Liga Ost!

Der Tabellen-Zweite HC Erlangen II empfängt den Tabellen-Ersten EHV Aue zum absoluten Spitzenspiel in der 3. Liga Ost. Im zwölften und damit letzten Hinrundenspiel trennt beide Mannschaften nur ein Punkt. Der Sieger kann sich somit als „Herbstmeister“ fühlen. Die Reserve von Bundesligist Erlangen verlor bislang nur am 2. Spieltag beim Oranienburger HC, gestaltete seine Spiele seither recht abgeklärt und souverän, was ein Torverhältnis von +85 Toren zeigt. Der Spitzenreiter aus dem Erzgebirge blieb bisher ungeschlagen, musste lediglich mit einem Unentschieden in Hildesheim einen Punkt abgeben und hat mit +67 Toren ebenfalls ein gutes Torverhältnis aufzuweisen. Eine Partie auf Augenhöhe und Spitzenhandball erwartet die Zuschauer in der altehrwürdigen Karl-Heinz-Hiersemann-Halle (KHHH). Geleitet wird die Partie von den Schiedsrichtern David Gierke / Korbinian Konwitschny aus Bayern. Beide gehören dem DHB-Drittliga-Standardkader an und leiteten bisher 87 Drittliga-Partien. Die Erzgebirger hatten in dieser Woche einige gesundheitliche Probleme innerhalb der Mannschaft, sodass am Dienstagabend sogar das gemeinsame Mannschaftstraining abgesagt wurde und jeder, der konnte, individuell trainierte bzw. regenerierte. Ab Mittwoch füllten sich die Reihen jedoch wieder, und zur Videovorbereitung am Donnerstagabend saßen - bis auf Elias Bombelka - alle Spieler im Videoraum. Trainer Stephan Just machte in dieser Sitzung deutlich, dass Erlangen mit seiner Mischung aus jungen, wilden Spielern und erfahrenen Handballern eine sehr gefährliche Mannschaft ist, die „ihr Ding 60 Minuten durchziehen“ und Fehler im Aufbauspiel „gnadenlos bestrafen“. So gilt es, die Fehlerquote im eigenen Angriffsspiel gering zu halten und - wie in den letzten Spielen - die sich bietenden Chancen konsequent zu verwerten. Stephan Swat (sportlicher Leiter) sagt zu dem Spiel: „Wir freuen uns auf die Partie und wollen natürlich auch in Erlangen weiterhin ungeschlagen bleiben. Die Partie gegen die Franken wird zeigen, wie weit jeder Einzelne schon ist, und wie wir gegen eine Top-Mannschaft als Team auftreten. Ich erwarte eine hart umkämpfte Partie, mit dem hoffentlich besseren Ende für uns.“ Wie zuletzt in Bayreuth hoffen die Erzgebirger auf eine laustarke Fanunterstützung in Erlangen. Der HC Erlangen startete extra für das Spitzenspiel einen Online-Ticketverkauf auf seiner Homepage mit folgendem Wortlaut: „Karten für das Duell Erster gegen Zweiter am kommenden Samstag, 26.11.2022 20:00 Uhr gegen den Traditionsverein, Zweitligaabsteiger und Wiederaufstiegsfavoriten aus Aue erhaltet Ihr unter https://ticketshop-hcerlangenev.reservix.de auf unserer Homepage. Am Wochenende herrscht freie Platzwahl in den Blöcken. Die Blöcke F und G sind für die Gästefans. Kinder bis 6 Jahre erhalten freien Eintritt.“ Karten gibt es aber nach Aussage der Verantwortlichen aus Erlangen auch in ausreichender Stückzahl an der Abendkasse.

Wer nicht live vor Ort dabei sein kann, hat die Möglichkeit das Spiel auf www.sportdeutschland.tv zu verfolgen (Streaming-Kosten 4,50 EUR).

EHV Aue – Northeimer HC (16:15) 32:23
Der EHV Aue hatte mehr Probleme als gedacht mit den Gästen aus Northeim, siegt aber am Ende souverän mit 32:23 (16:15) vor 1054 Zuschauern in der Erzgebirgshalle.
Der Gast aus Niedersachsen überraschte mit der 7 gegen 6 Variante von Anfang an und hatte sich offensichtlich viel vorgenommen gegen den Tabellenersten. So gingen die Gäste auch schnell mit 0:2 in Führung. Elias Gansau gelang in der 3. Spielminute der erste Treffer für die Hausherren (1:2). Northeim traf erneut zum 1:3 (4. Min) Petr Slachta und Maximilian Lux glichen zum 3:3 (5.) aus. Löpp und Gansau erhöhten auf 5:3 (8. Min). Ein 4:0 Lauf und Alle in der Halle dachten, der EHV Aue hat das Spiel im Griff. Doch die Gäste ließen sich auch von Treffern ins leere Tor (4-mal brachte Maximilian Lux das Kunststück in der ersten Halbzeit fertig) nicht von Ihrem Konzept mit dem zusätzlichen Feldspieler abbringen und glichen nach einer Auszeit beim Stand von 7:5 (12. Min) zum 10:10 (19.) aus. Das Tempo wurde durch die Niedersachsen erfolgreich verschleppt und die Abwehr des EHV Aue fand keine richtigen Lösung gegen die Northeimer Angreifer. Eine Auszeit (19.) von Trainer Stephan Just sollte Besserung bringen. Jedoch machten es der Tabellenelfte weiterhin clever und nutzte die Überzahl im Angriff konsequent aus. Hannes Bransche erzielte in der 27. Spielminute die 2-Tore Führung zum 12:14. Sebastian Paraschiv, welcher unter der Woche nur eingeschränkt trainieren konnte, Kevin Roch und erneut Maximilian Lux drehten die Partie mit einem 3:0 Lauf zum 15:14 (29.) In die Pause gingen die Mannschaften mit einem 16:15 Zwischenstand.
Northeim konnte zufrieden sein mit der 1. Halbzeit. Der EHV Aue musste sich etwas einfallen lassen. 15 Gegentore in einer Halbzeit waren einfach zu viel. Zu unbeweglich und nicht aggressiv genug zeigte sich die Abwehr vor Torhüter Petursson.
In der zweiten Halbzeit zeigte sich der Tabellenführer deutlich verbessert. Es wurde Handball gearbeitet und die nummerische Unterzahl mit viel Bewegung und Einsatzbereitschaft wettgemacht. Zwar konnten die Northeimer direkt nach dem Wiederanpfiff noch zum 16:16 ausgleichen, aber durch Tore von Lux, Gansau 2x, und Jerebie ging der Favorit erstmals mit 4 Toren in Führung (20:16; 39. Minute). Gästetrainer Bätjer reagierte mit einer Auszeit und stoppte somit vorerst den Lauf der Auer. Auch die Variante mit dem zusätzlichen Feldspieler wurde aufgegeben und es wurde „richtiger“ Handball im 6:6 gespielt. Bis zur 52. Minute (25:21) konnten die Northeimer das Spiel offen gestalten. Doch ab diesem Zeitpunkt schwanden die Kräfte bei den aufopferungsvoll kämpfenden Gästen. Ein 5:0 Lauf durch Tore von Paraschiv, Lux 2x, Sova und Roch stellten die Weichen auf einen deutlichen Sieg für die Erzgebirger (30:21; 57. Min). Der an diesem Tag überragende Maximilian Lux (12/3 Tore bei 100% Wurfquote) stellte per 7-Meter in der 59. Minute die 10-Tore Führung her (32:22). Den Gästen gelang durch Rick Harder 27 Sekunden vor Ende eine zweistellige Niederlage zu verhindern. Endstand der Partie 32:23!

Fazit:Northeim war ein unbequemer Gegner. Nutze die 7:6 Angriffsvariante sehr gut. Die erste Halbzeit war somit kein Leckerbissen für die Zuschauer. Der Favorit benötigte über 30 Minuten, um sich auf den Gegner einzustellen. Maximilian Lux war an diesem Tag überragend und glänzte mit Würfen ins leere Tor, im Konter, von der Position und vom Siebenmeterpunkt ohne einen Fehlwurf!!!  Sveinbjörn Petursson steigert sich kam am Ende auf 14 Paraden und eine Fangquote von sehr guten 38%! Der EHV Aue bleibt auch vor dem Spitzenspiel in Erlangen (2. Platz) Tabellenführer und kann mit viel Selbstvertrauen in der altehrwürdigen Karl-Heinz-Hiersemann Halle gegen die Reserve von Bundesligist Erlangen antreten. In dem Spiel am nächsten Samstag wird sich zeigen, wie handballerisch weit und gefestigt der EHV Aue bereits ist.

Statistik:
 EHV Aue:Bochmann, Petursson (Tor); Lux (12/3); Bombelka; Sova (1); Slachta (2);
Mubenzem (2); Levak; Paraschiv (2); Löpp (1); Gansau (5); Blecha; Jerebie (4), Roch (3); Planken

7-Meter:     Aue 3/3       Northeim 0/1
Zeitstrafen:    Aue 3      Northeim 3
Zuschauer:     1054

Nächstes Spiel:
Samstag, 26. November 2022; 20:00 Uhr; Karl-Heinz-Hiersemann-Halle Erlangen gegen HC Erlangen II

11. Spieltag - Heimspiel gegen den Northeimer HC am Sonnabend, 19.11.2022, Anwurf 17:00 Uhr, Erzgebirgshalle Lößnitz

Der EHV Aue empfängt am morgigen Sonnabend, den 19.11. 2022, den Northeimer HC. Anwurf in der Erzgebirgshalle Lößnitz ist 17:00 Uhr. Kurzfristig gab es eine Umbesetzung bei den Schiedsrichtern; geleitet wird die Partie nun von den Herren Sebastian Fuß und Stefan Olsok. Nach zwei erfolgreichen Auftritten in der Fremde wollen die Handballer des EHV Aue auch vor heimischem Publikum weiter auf der Erfolgswelle schwimmen und ihren ersten Tabellenplatz verteidigen. Die nächste Aufgabe, die es zu knacken gilt, ist dabei der Tabellen-Elfte Northeimer HC. Bisher konnten die Niedersachsen um ihren Top-Torjäger Christian Stöpler (55 Tore) noch nichts Zählbares aus fremden Hallen mitnehmen. Die bisherigen fünf Punkte resultieren aus einem Unentschieden gegen Bayreuth, Heimspielsiegen gegen Söhre und zuletzt gegen die 2. Mannschaft aus Magdeburg. Die Northeimer werden auch im Erzgebirge den Versuch starten, Punkte aus der Fremde mitzunehmen, können ob der klaren Rollenverteilung jedoch befreit aufspielen. Der EHV Aue geht somit auch in diesem Spiel als Favorit in die Partie und sollte die Aufgabe genauso konzentriert und solide angehen, wie zuletzt in Söhre und Bayreuth. Dafür wurde sich während der Woche akribisch vorbereitet und - unter anderem - am Feiertag zweimal trainiert. Die Männer von Trainer Stephan Just erwartet dabei hauptsächlich eine sehr kompakte und körperlich starke 6:0 Abwehr, aber auch eine bewegliche 5:1 Abwehr kann auf die Angreifer der Erzgebirger zukommen. Mit einer breiten Spielanlage und guter Passgeschwindigkeit gilt es die Abwehr in Bewegung zu bringen, um sich gute Wurfchancen zu erarbeiten. Ein dickes Fragezeichen steht dabei hinter Spielmacher Sebastian Paraschiv, welcher diese Woche nur eingeschränkt trainieren konnte und sich mehrfach in Behandlung durch die Physiotherapeuten begeben musste. Ob der Mittelmann zum Einsatz kommen kann, entscheidet sich erst am Spieltag. Die Aufgabe übernehmen könnten Bruno Levak und der zuletzt in Bayreuth vier Mal erfolgreiche Mihkel Löpp. Somit stehen dem Trainerteam genug Alternativen zur Verfügung, um auch in diesem Spiel das Tempo hochzuhalten und die Spielanteile auf mehrere Schultern zu verteilen. Nach zuletzt über 1.100 Zuschauern gegen den SC DHfK Leipzig II an einem Mittwochabend, hofft der EHV Aue auch am Sonnabend auf zahlreiche Zuschauer in der Erzgebirgshalle und wünscht sich eine lautstarke Unterstützung beim fünften Heimspiel der Saison. Karten gibt es wie immer online unter www.ehv-aue.de oder am Spieltag ab 16:00 Uhr an der Tageskasse.

Die Karten für die letzten Heimspiele des Jahres können sich die Fans jetzt schon im Ticketshop www.ehv-aue.de sichern und die Termine dick im Kalander eintragen:
Sonntag, den 11.12.22, 17:00 Uhr gegen Anhalt Bernburg sowie Sonnabend, den 17.12.22, 17:00 Uhr gegen Eintracht Baunatal.

 

 

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EHV Aue e.V.
Ringstraße 15
08294 Lößnitz
03771 54 77 6