Jurke sauer nach Einbruch "Wir müssen darüber reden"

Die Chemnitzer Morgenpost mit dem Spielbericht aus Dormagen

 

40 Minuten stark und dann eine einzige Katastrophe.
Der EHV verlor sein erstes Punktspiel bei Bayer Dormagen mit 25:35 (14:14). Eine Klatsche, die sich zu Beginn der zweiten Hälfte aber mal gar nicht andeutete. Bis zum 18:18 (40.) war es eine ausgeglichene Begegnung. „Mir fehlen die Worte“, sagte ein hörbar geknickter Rüdiger Jurke, um dann doch einige deutliche Worte zu verlieren. Der Auer Manager konnte das Geschehene in Westfalen nicht greifen. 18 Gegentore in den ersten 40 Minuten, 17 in den letzten 20. „Das ist das eine. Wir haben bis zum 18:18 drei technische Fehler gemacht, danach zehn. Es ist nicht zu erklären, was da passiert ist. Das war der totale Einbruch. Darüber müssen wir reden, die letzten 20 Minuten können wir nicht einfach so stehen lassen. Wir haben da komplett ohne Abwehr gespielt“, schimpfte er. Bis zehn Minuten nach der Pause war alles im Lot. Aue hielt gegen einen guten Gastgeber mit. Kein Team konnte sich absetzen, mit 14:14 ging es in die Kabine. „18:18 und dann zieht Dormagen mit vier Toren weg. Wir konnten nicht mehr dagegenhalten. Da hat man gesehen, der für uns so wichtige Ladislav Brykner ist nach seiner langen Verletzung noch keine Alternative, er hat die komplette Vorbereitung gefehlt. Gabriel De Santis hat mit vier Toren sehr geholfen, aber allein schafft er es auch nicht“, so Jurke. Jetzt müssen sich alle an einen Tisch setzen und über die Ursachen reden und sie bekämpfen. Am Sonntag kommt Coburg „und das ist ein anderes Kaliber als Dormagen“, so Jurke. Thomas Nahrendorf

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