Spielbericht #18 Füchse Berlin

Füchse Berlin Reinickendorf II – EHV Aue (14:18) 26:30

Der EHV Aue gewinnt sein Auswärts-„Heim“-Spiel in Berlin vor 150 mitgereisten Fans mit 26:30 (14:18). Erfolgreichste Werfer auf Auer Seite waren Elias Gansau mit 8 Treffern und Maximilian Lux mit 6 Toren.

Bereits vor dem Anpfiff gab es das erste Highlight in der Halle. Die ca. 150 mitgereisten Fans machten das Auswärtsspiel zu einem echten Heimspiel für den Tabellenführer, indem sie lautstark das Steigerlied anstimmten und somit für Heimspielatmosphäre sorgten und damit auch Füchse-geschäftsführer Bob Hanning beeindruckten.

Die Auer, ohne ihren verletzten Abwehrchef Iulian Jerebie, nahmen diese Motivationsspritze sofort in die ersten Minuten mit und führten schnell durch Tore von Slachta, 2x Gansau und Blecha mit 0:4  (4. Spielminute). Die in deutlicher Überzahl anwesenden Auer Fans waren begeistert. Ab der 5. Minute hatten aber auch die Hausherren ihre Nervosität abgelegt und ) beide Mannschaften trafen bis zum 4:8 (11. Minute) jeweils im Wechsel 4-mal. Eine Auszeit durch Füchse-Trainer Zierke sollten die Weichen für eine Aufholjagd der Jungfüchse stellen. Angestachelt durch die nicht übliche Atmosphäre in Füchse-Town, kämpften sich die Nachwuchshandballer der Füchse Berlin über die Stationen 7:10 und 9:11 (18. Minute) auf 2 Tore heran. Zu wenig zu Griff in der Abwehr und einige Unkonzentriertheiten im Angriff der Auer ließen die Füchse Witterung aufnehmen. Eine Auszeit in der 19. Minute durch Gästetrainer Just sollte den Schwung der Berliner stoppen. Diese hatten jetzt jedoch richtig Spaß am Spiel gefunden und spielten ihrerseits eine aggressive und bewegliche Abwehr und nutzen die Fehler der Auer zu einfachen Toren, sodass es in 24. Minute erstmals nach Anpfiff wieder unentschieden 12:12 stand. Jann Keno Jacobs brachte seine Füchse sogar mit 13:12 (26. Minute) in Führung. Im Stile einer Spitzenmannschaften drehte der EHV die Partie aber binnen zwei Minuten durch einen 0:4 Lauf (Mubenzem, Roch und 2x Gansau) zur erneuten 13:16 Führung. Mubenzem und Lux stellten durch Ihre Treffer den Halbzeitstand von 14:18 her.

Gewarnt vor der Schnelligkeit und Angriffslust der Berliner, gingen die Erzgebirger die zweite Halbzeit erneut äußert zielstrebig an und setzen sich bis zur 40. Minute auf 6 Tore ab (18:24). Die Fans auf den Rängen waren begeistert und unterstützen Ihre Mannschaft lautstark. Wer nun dachte, das Spiel würde locker zu Ende gespielt werden können, hatte die Rechnung ohne die Berliner gemacht. Ein 4:0 Lauf der Berliner bis zur 46. Minute und eine 2-Minuten-Strafe gegen Kapitän Kevin roch brachten die Auer mächtig in Bredouille. Zwei starke Paraden vom eingewechselten Sveinbjörn Petursson und 2 Tore von Paraschiv sowie ein Treffer von Blecha zum 23:27 (53. Minute) verhinderten Schlimmeres und brachten wieder Ruhe ins Auer Spiel. Die letzte Auszeit der Heimmannschaft (54. Min) sollte die erneute Aufholjagd einläuten, jedoch ließ sich der Spitzenreiter nicht mehr in Gefahr bringen und brachte durch Tore von 2x Levak und Slachta den am Ende verdienten 26:30 Sieg nach Hause. Gemeinsam mit ihren zahlreichen Fans feierte die Mannschaft den hart erkämpften Sieg und die nächsten 2 Punkte bei der Mission Wiederaufstieg.

Fazit: Das Fehlen von Jerebie konnte nicht komplett kompensiert werden, zu groß waren teilweise die Lücken im Deckungsverbund. Zwei erneut starke Torhüter bügelten aber häufig die Fehler ihre Vorderleute aus. Die Unterstützung der Auer Fans war überragend und wahrscheinlich einmalig in der 3. Liga. Vielen Dank nochmal für die riesige Unterstützung an alle Fans und an die Organisatorinnen Petras Reiseinsel und Busreisen Haschick.  Positiv waren die neun !!! verschiedenen Torschützen, was den Angriff deutlich variabler macht und die Kräfte für entscheidende Phasen verteilen lässt. Die Fanunterstützung wird schon im nächsten Heimspiel erneut gebraucht werden, wenn es gegen die Eintracht aus Hildesheim geht. Die einzige Mannschaft, welche den Tabellenführer bisher einen Punkt abnehmen konnte.

Statistik:

EHV Aue: Bochmann, Petursson, Tor; Lux (6); Bombelka; Sova; Petkov; Blecha (2); Mubenzem (2); Levak (2); Paraschiv (3); Löpp (2); Gansau (8); Lange; Slachta; Roch (2); Planken

7-Meter:             Aue         Berlin 2/2

Zeitstrafen:        Aue 3     Berlin 1

Zuschauer:         188

Nächstes Spiel:  Sonnabend, den 04. Februar 2023, Erzgebirgshalle Lößnitz gegen HC Eintracht Hildesheim

Karten gibt es wie immer im Online Shop unter www.ehv-aue.de !

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