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Spielbericht #3 Baunatal

GSV Eintracht Baunatal – EHV Aue (15:13) 31:32
Der EHV Aue gewinnt in Baunatal knapp mit 31:32 und behält die „weiße Weste“
Das es eine schwere Auswärtsaufgabe in Baunatal wird, war allen Beteiligten klar, aber dass es so schwer wird, hatte sich der EHV Aue selbst zu zuschreiben.
Nach einer ausgeglichen Anfangsphase konnte sich die Erzgebirger beim 3:5 durch Bruno Levak (6. Min) das erste Mal mit 2 Toren absetzen. Jedoch bedingt durch Fehler von Sebastian Paraschiv und Elias Gansau – welcher diesmal nicht seinen besten Tag erwischte und nur 1 Tor erzielen konnte – ging die Heimmannschaft selbst mit 6:5 (11. Min) in Führung. In der 18. Spielminute nahm Gästecoach Stephan Just beim Stand von 9:9 seine erste Auszeit. Er war sichtlich unzufrieden mit dem Auftreten seiner Jungs. Der EHV Aue war zu zögerlich in der Abwehr, sodass Baunatals Rückraumschützen immer wieder unbedrängt hochsteigen konnten oder den Kreisläufer bedienten. Es wurde sich nicht an Absprachen gehalten und vorne scheiterte man mit zu vielen Würfen am guten Schlussmann von Baunatal. Es wollte sich an diesem Abend jedoch noch keine Besserung einstellen. Zur Halbzeit lag der EHV Aue mit 15:13 im Rückstand.
Direkt nach der Halbzeitpause schien der EHV Aue noch in der Kabine zu sitzen. Der Gastgeber konnte binnen 2:18 min auf 19:13 erhöhen. Der Sieg war in weite Ferne gerückt.  Just nahm zornig seine 2. Auszeit und pfiff seine Mannen zusammen. Er wechselte den kompletten Rückraum und vertraute nunmehr auf Levak, Löpp und Planken. Nico Planken war es auch, der direkt Verantwortung übernahm und zum 19:14 verkürzte und einen Siebenmeter herausholte. Durch Tore von Roch, Lux 3x, Levak 2x und Paraden von Petursson konnte der EHV Aue in der 41. Minute zum 20:20 ausgleichen. Eine Auszeit von Baunatal und der Versuch des 7. Feldspielers konnte den Lauf des EHV Aue nicht stoppen.  Die stärkste Phase des EHV Ende mit dem 7-Meter Tor von Maximilian Lux zur 22:24 Führung in der 46. Minute. Den 3:11 - Lauf, beendete die 2. Auszeit von Baunatal. Es entwickelte sich ein Krimi. Baunatal ging in der 55. Minute mit 30:29 in Führung. 30:30 durch Mubenzem, Parade Petursson, Lux scheitert vom 7-Meter Punkt, Ballgewinn Aue, Roch zur 30:31 Führung, Stürmerfoul Baunatal an Jerebie, Roch per Konter zum 30:32, Anschlusstreffer Baunatal 31:32, 48 Sekunden vor Ende. Eine letzte Auszeit des EHV Aue bei 59:43 auf der Uhr. Die Jungs um Levak und Löpp behielten den Ball in den eigenen Reihen und es passierte nichts mehr. Die Gäste konnten mit harter Arbeit ab der 33. Minute und sehr viel Glück den nächsten Auswärtssieg bejubeln. Mit mehr als einem Blauen Auge, trat man kalt geduscht (es gab nur kaltes Wasser in der Halle) und mehr als erleichtert die Heimreise an.
Fazit: Der EHV sollte sein Glück nicht zu früh in der Saison aufbrauchen und anfangen, über 60 Minuten konzentrierten Handball zu spielen. 31 Gegentore sind zu viel. 30 gute Minuten werden nicht in jedem Spiel reichen. Positiv ist, dass man diesmal als Team den Sieg noch geholt hat und die sogenannte „2. Reihe“ erheblichen Anteil daran hatte.

Statistik:
Tore EHV Aue: Lux 9/4, Levak 5, Paraschiv 5, Roch 4, Slachta 3, Mubenzem 2, Planken, Sova, Löpp, Gansau je 1 Tor
7-Meter:     Aue 5/4    Baunatal 3/2
Zeitstrafen:     Aue 4 (Jerebie 2x, Slachta, Roch)     Baunatal 4
Zuschauer:     300

Nächstes Spiel:
Samstag, den 24.09.2022; 17:00 Uhr Erzgebirgshalle Lößnitz gegen Aufsteiger Grün-Weiß Werder

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