Swat nach 23:24 wütend „Haben Bälle durch die Gegend geworfen“

Die Chemnitzer Morgenpost mit einer Nachbetrachtung zum Spiel
gegen Konstanz

Wenn Stephan Swat und Rüdiger Jurke wütend durch die Erzgebirgshalle stapfen, dann ist etwas passiert. So angefressen wie nach dem 23:24 gegen Konstanz waren Trainer und Manager des EHV selten. „Das muss ich erst mal sacken lassen. So viel kann ich gar nichttrinken, um das zu vergessen“, ärgerte sich Jurke. Aue legte den schlechtesten Auftritt der Saison aufs Parkett und hatte dennoch 35 Sekunden vor Schluss die Möglichkeit zum Sieg. Statt den Angriff zu Ende zu spielen, „gehen wir rein, ziehen sofort an und geben Konstanz die Chance zum Konter“, schüttelte Swat den Kopf. „Wir haben sensationell schlecht gespielt.“ Die letzte Aktion war bezeichnend für die gesamte Partie. Der EHV agierte fahrig, produzierte einen technischen Fehler nach dem anderen. Swat nannte es „Bälle durch die Gegend werfen“. Die Auer rannten so ständig einem Rückstand hinterher, agierten nur gut, bis die Aufholjagd beendet war. So kamen sie spielerisch vom 10:15 (32.) auf 17:17 (41.). Als sie dran waren, ging das Gemurkse wiederlos. „Wir haben mehrfürKonstanz gespielt als für uns. Wir haben 90 Sekunden vor Schluss einen Konter in dreifacher Überzahl und schmeißen dem Torhüter den Ball auf den Ranzen. Das geht so nicht“, wütete der Coach. 35 Sekunden entschieden über drei statt sieben Punkte Vorsprung auf die HSG im Liga-Keller, jetzt hat Aue Druck. Swat: „Wir nehmen den Abstiegskampf an. Der wird noch richtig heiß.“ nahro

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