Auern hat hintenraus die Kraft gefehlt

 

Der Blick-Online mit dem Spielbericht vom Auswärtsspiel in Gummersbach.


Auswärts beim Bundesliga-Absteiger VfL Gummersbach hat sich der EHV Aue gestern Abend zunächst nicht die Butter von Brot nehmen lassen. Nach der ersten Halbzeit hat das Team um Trainer Stephan Swat 14:13 geführt. Doch letztlich hat man sich nach 60 Minuten doch geschlagen geben müssen mit 32:27. Nach anfänglichen Problemen und einem 0:2 Rückstand (4.) konnten die Erzgebirger in einem recht  ausgeglichenen Spiel nach 13 Minuten erstmalig in Führung gehen mit 6:5 und lagen dann stellenweise mit zwei Toren vorn etwa beim 8:6 (15.),  10:8 (21.), 11:9 (23.) und 13:11 (29.). Mit knappen Vorsprung von 14:13 ging es in die Kabine. Nach Hälfte eins zeigte sich EHV-Manager Rüdiger Jurke zufrieden: „Wir haben das ordentlich gemacht.“ In der Abwehr habe man mit einer 5:1-Deckung stabil gestanden. Schade sei gewesen, dass Kevin Roch zweimal zwei Minuten Zeitstrafe bekommen hat. Eingesprungen ist dann Julius Schröder. Für ihn war die Begegnung in Gummersbach quasi ein Heimspiel, denn für den 21-jährigen ist der VfL Gummersbach der erste Verein seiner Laufbahn gewesen.

Zum Schluss hat die Kraft gefehlt
Nach der Pause haben die Auer sich sogar bis auf drei Tore absetzen können beim 17:14 (33.). Bis zur 45. Minute beim 23:23 hat der EHV Aue auch noch mitgehalten, doch hintenraus hat ein stückweit einfach die Kraft gefehlt und aufgrund der Verletzten-Situation mit aktuell fünf Spielern, die pausieren, auch die Wechsel-Optionen auf der Bank. Stattdessen haben die Hausherren locker durchwechseln können, haben ihre individuelle Klasse gezeigt und die Führung nicht mehr aus der Hand gegeben. „Irgendwann ist die Puste weg. Da kommen die Würfe nicht mehr so scharf und man hat auch nicht mehr die Torhüter-Leistung, wie zuvor“, sagt Rüdiger Jurke, der genau weiß: „Wenn man gegen eine Mannschaft wie Gummersbach etwas reißen will, dann muss alles klappen, doch das hat es leider nicht. Schade.“ Man könne aber mehr als zufrieden sein: „Die Mannschaft hat sich toll verkauft, so lange die Kraft gereicht hat.“ Die besten Torschützen beim EHV Aue waren Adrian Kammlodt und Bengt Bornhorn mit jeweils acht Treffern. Auf halb rechts sei noch Luft nach oben, so Jurke. Da fehle Ladislav Brykner schon sehr.

Ladislav Brykner verlässt den EHV Aue
Wie der EHV Aue jetzt mitteilt, wird Ladislav Brykner, der aktuell verletzt ist, zum Saison-Ende den Verein verlassen. Wir Jurke erklärt, habe der 30-jährige nach einem längeren Gespräch den Entschluss gefasst, zukünftig unterklassig Handball zu spielen, um die Belastung zu minimieren. Man sei sich sicher, so Jurke, dass Ladislav Brykner, bis zum Saisonende alles dafür tun wird, mit der Mannschaft das Ziel Klassenerhalt zu erreichen. Insgesamt ist der 1,94 Meter große Rückraum-Spieler mit Unterbrechung sechs Jahre im Trikot des EHV Aue aufgelaufen.   rw

Bt: Der momentan verletzte Ladyslav Brykner (am Ball) wird den EHV Aue zum Saison-Ende verlassen. 
Foto: Ralf Wendland

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