Heimspiel für Schröder

 Die Chemnitzer Morgenpost mit dem Vorbericht auf das heute Spiel gegen Gummersbach

Kurz bevor die ersten Bäcker in Aue öffnen, steigen die Handballer in den Bus. Ziel ist Gummersbach. Beim Bundesliga-Absteiger hängen die Brötchen extrem hoch, sicherlich nicht in Griffweite. „Wir fahren aber nicht dorthin, um uns nur einmal die neue Schwalbe-Arena anzuschauen“, sagt Manager Rüdiger Jurke. Ein Punkt beim erfolgreichsten deutschen Handballverein der 70er und 80er Jahre wäre eine Sensation. „Gummersbach hat das Vierfache an Etat, das ist eine ganz andere Größenordnung. Der VfL will seinen Unfall reparieren und sofort wieder aufsteigen“, erklärt Jurke. Derzeit liegt der Gegner auf Rang vier mit einem Punkt Rückstand auf den Zweiten Essen. Daher können es sich die Westfalen nichtleisten, zu patzen. „Wir haben schon das Hinspiel mit elf Toren Unterschied verloren, das soll diesmal anders laufen. Wir müssen auch auf die Tordifferenz achten“, so Jurke. „Auf der anderen Seite: Wir haben nichts zu verlieren, warum sollte uns keine Überraschung gelingen“, hofft er ein klein wenig auf zumindest einen Zähler. Für Aues Julius Schröder ist die heutige Partie ein Heimspiel. „Er kommt aus Gummersbach, für ihn ist das eine große Sache. Und das Verrückte: Gegen seinen Vater, der ebenfalls beim VfL war, habe ich dort noch gespielt“, grinst der Manager. „Das war 1990 oder 91 noch in der alten Eugen-Haas-Halle.“ Das waren noch Zeiten ... Thomas Nahrendorf

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