Nichts für schwache Nerven

Die Chemnitzer Morgenpost mit einem
Rückblick auf das Spiel gegen Krefeld

Wer unten drin steht, braucht auch mal einen dreckigen Sieg. Genau so einen fuhr der EHV Aue am Sonntagabend gegen die HSG Krefeld (31:26) ein. „Das Ergebnis klingt klar, war es aber nicht, weil wir bis zur 55. Spielminute zittern mussten. Es war ein schlechtes Spiel unsererseits“, schenkt EHV Manager Rüdiger Jurke reinen Wein ein. Es fehlte an vielem, zum Glück jedoch nicht an den nötigen Zählern. Man möge sich nicht ausmalen, was heute los wäre, wenn Aue den fest eingeplanten Sieg verpasst hätte. „Das war nichts für schwache Nerven, auch keine Handball-Feinkost. Aber es waren zwei Punkte gegen den Abstieg. Alles andere ist Wurst“, atmet Jurke tief durch. Vorab hatte er eindringlich davor gewarnt, den Tabellenletzten ja nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Die mahnenden Worte verhallten leider ungehört im Lößnitztal. Während Krefeld befreit aufspielte, gelang den Erzgebirgern bis in die Schlussviertelstunde hinein so gut wir gar nichts. Benas Petreikis ging in dieser kritischen Phase voran, suchte konsequent den Abschluss und erzielte sechs seiner acht Tore zwischen der 43. und 53. Spielminute. Jurke: „Benas hat das Ruder an sich gerissen.“ Michael Thiele 31:26 - am Ende war das Ergebnis auf der Anzeigetafel deutlicher als der Spielverlauf. Den EHV-Recken konnte es egal sein, sie feierten einen hochwichtigen Heimsieg.

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EHV Aue e.V.
Ringstraße 15
08294 Lößnitz
03771 54 77 6

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