20:22! „Zu viele technische Fehler“



Die Chemnitzer Morgenpost mit dem Spielbericht aus Rimpar

Selten wäre es wohl so einfach gewesen, bei den Rimpar Wölfen zu gewinnen. Die lieferten wahrlich keine starke Leistung ab, doch das reichte am Freitagabend für einen Erfolg gegen Aue. Der EHV unterlag in Würzburg trotz einer 9:8-Halbzeitführung mit 20:22. Kein Beinbruch, aber ärgerlich. Da war mehr drin. Die nackten Zahlen sagen es schon: Handball auf Hochglanz-Papier war das nicht, es wurde mehr gearbeitet und gekämpft als gespielt. „Beide Abwehrreihen waren top, aber im Angriff war es mau“, bilanzierte EHV-Manager Rüdiger Jurke nach Abpfiff der Begegnung. „Im Grunde hätte die Partie keinen Sieger verdient gehabt, es war wirklich eher ein niederes Niveau.“ Besonders die zweite Hälfte hatte Jurke nicht geschmeckt. „Wir machen da viel zu viele technische Fehler.“ Insgesamt waren es zehn, da wird es natürlich schwer. „Vorn haben wir auch keine guten Lösungen gefunden“, so Jurke. Rimpar ging es vor 1512 Zuschauern nur unwesentlich besser. Und so lag bis zum Schluss zumindest ein Remis in der Luft. Der Gastgeber führte 21:20, elf Sekunden vor dem Ende nahm EHV-Trainer Stephan Swat seine letzte Auszeit. Aue hatte den Ball. „Doch den haben wir in den Block geworfen, Rimpar traf vier Sekunden vor Schluss das leere Tor“, schilderte Manager Jurke die zumindest spannende Schlussphase. Das passte dann irgendwie auch ins Bild. „Schade, wir hätten unsere kleine Serie gern fortgeführt. Es war nicht unser Tag.“ Beste Werfer waren Benas Petreikis und Bengt Bornhorn mit je fünf Toren. Thomas Nahrendorf

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EHV Aue e.V.
Ringstraße 15
08294 Lößnitz
03771 54 77 6

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