26:31! Erst Traum, dann Alptraum

Die Chemnitzer Morgenpost mit dem Spielbericht

Die nächste Überraschung blieb aus!
Der EHV verlor vor 1237 Zuschauern in eigener Halle mit 26:31 (12:14) gegen Absteiger SG BBM Bietigheim. Es war mehr drin, das zeigten die ersten zehn Minuten. In den verbleibenden 50 Minuten kam Aue nicht an sein volles Leistungsvermögen heran. Handball ist manchmal ein komischer Sport. Wer zur Pause kam und auf die Anzeigetafel schaute, sagte: Ja, war zu erwarten. Der haushohe Favorit aus Bietigheim führte mit 14:12. Aber hier war nix normal. Zehn Minuten spielte Aue wie im Rausch, führte 8:2 und den Gegner vor. Ein Wutausbruch und eine Auszeit von SG-Coach Hannes Jonsson änderten alles. Ab da hatte der EHV nix mehr zu bestellen. Vom Traum zum Albtraum dauerte es sieben Minuten, da glich der Gast zum 8:8 (17.) aus, wenig später stand es 10:14 (24.) aus Sicht der Gastgeber. Weder der zuletzt so starke Adrian Kammlodt noch Kapitän Kevin Roch bekamen in dieser Phase die hohe Fehlerquote gedrosselt. In der zweiten Hälfte fehlten dem EHV schlicht und einfach die Mittel und Alternativen. Die verletzungsbedingten Ausfälle von Bengt Bornhorn am Kreis und Ladislav Brykner im Rückraum waren nicht zu kompensieren. Aue mühte sich zwar, am Willen lag es nicht, aber Bietigheim war zu abgezockt. Der Bundesliga Absteiger baute den Vorsprung immer weiter aus. Das war viel zu leicht, wie die SG-Jungs durchkamen. Als Aue beim 22:28 (55.) in dreifacher Überzahl spielte, war der Gast schon zu weit weg. Bester EHV-Werfer war Kammlodt (8). Thomas Nahrendorf



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EHV Aue e.V.
Ringstraße 15
08294 Lößnitz
03771 54 77 6

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