Wie ein Fels, Rasimas wächst über sich hinaus

 

Die Chemnitzer Morgenpost mit einer Nachbetrachtung zum Spiel gegen Coburg

Die Haare wie ein Samurai-Kämpfer zusammengebunden, einen roten Rauschebart wie ein Wikinger, 1,95 Meter groß: Vilius Rasimas ist ein Fels. Beim überragenden 33:25-Sieg über den HSC Coburg stand er in der Brandung, ließ die Oberfranken verzweifeln. Er war ein Garant für den Überraschungserfolg. Die Erfolgsstory hat allerdings eine bittere Vorgeschichte, die spielte sich in der 20. Minute ab: Erik Töpfer wollte außerhalb des Kreises einen Gegenstoß der Coburger abfangen, rasselte mit Florian Billek zusammen und räumte ihn ab. „Die Rote Karte geht in Ordnung, so ist die Regel nun mal“, haderte EHV-Trainer Stephan Swat nicht lange mit der Situation. Für Töpfer kam Rasimas. Der Litauer war bisher äußerst wechselhaft in seinen Leistungen, überzeugte selten. Doch diesmal wuchs er über sich hinaus. „Das war großes Kino, was er alles gehalten hat. Er hat gezeigt, wie wichtig ein Torhüter in so einem Spiel sein kann“, sagte Swat anerkennend. Elf teils spektakuläre Paraden zeigte der EHV-Schrank im Gehäuse, sein Coburger Gegenüber Jan Kulhanek nur vier. Das war einer der Gründe für den hohen Sieg. „Das passiert auch nicht oft, dass eine Mannschaft den Kulhanek aus seinem Gehäuse schießt. Er ist eigentlich einer der Besten in der Liga. Doch wir haben es geschafft. Das zeigt, dass wir viel richtig gemacht haben“, so der EHV-Trainer. „Wir wollten eine Reaktion nach dem schwachen Spiel und der Niederlage in Dormagen zeigen, wollten die Halle anzünden und die Fans mitnehmen. Das ist uns gelungen.“ Auch dank Rasimas. Thomas Nahrendorf

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